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Bereits 1934 liefen erste Planungen, das Gebiet der heutigen Waldsiedlung zu bebauen. Es ist zu vermuten, dass es der Kriegsausbruch war, der eine Realisierung des Projektes zunichte machte. 1985 hatte dann das ehemalige Projektierungsbüro für Wohnungsbau in Karl-Marx-Stadt mit der Planung von drei Wohnblöcken mit insgesamt 90 Wohneinheiten an dieser Stelle begonnen, jedoch kam es auch diesmal nicht zu einem Baubeginn. Im November 1995 weist der Einsiedler Gemeinderat das Gebiet erneut als Baugebiet aus. Es war am 9. Oktober 1996, als die Baufirma Günter Hüttner & Co. GmbH und das Planungsbüro Chemnitzer Ingenieurbau Consult GmbH (CIC), beide aus Chemnitz, dem Gemeinderat einen Entwurf für ein neu zu errichtendes Wohngebiet mit Namen “Waldsiedlung” vorlegten. Dieses Gebiet, bestehend aus drei Flurstücken, war im Besitz des Einsiedler Brauhauses und ging durch Verkauf an die Baufirma Hüttner über. In dem nunmehrigen Entwurf von Hüttner und CIC sollen auf einer Fläche von ca. 4 ha 60 Wohnhäuser verschiedener Größe entstehen. Die bestehende kleine Straße “Am Feldrain” (...eine Sackgasse) sollte ausgebaut werden und in einer U-Form durch die neue Siedlung führen und in Höhe des Wohnhauses Eibenberger Straße 5 wieder auf die Eibenberger Straße treffen. An gleicher Stelle läuft zu diesem Zeitpunkt ein Feldweg hinter jenem Gebäude entlang. In seiner Sitzung am 3. Dezember 1997 befürwortet der in Folge Eingemeindung nun Ortschaftsrat genannte vormalige Gemeinderat einstimmig den Beschlussvorschlag an den Planungs- und Verkehrsausschuss der Stadt Chemnitz, das Bauvorhaben “Waldsiedlung” zu billigen. Am 20. Mai 1998 befürwortet der Ortschaftsrat auch wieder einstimmig den Beschlussvorschlag zur Satzung des Bebauungsgebietes “Waldsiedlung” an den Stadtrat zu Chemnitz. Dieser wiederum beschäftigte sich abschließend am 24. Juni 1998 mit dem Bebauungsplan. Im vierten Quartal 1998 begann schließlich die Erschließung des neuen Wohngebietes, ab 1999 wurden hier die ersten Häuser errichtet.
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