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Wie alle Gebäude Am Plan fiel auch dieses am 5. März 1945 dem alliierten Bombenterror zum Opfer und wurde nicht wieder errichtet. Jahrzehntelang, also praktisch über die gesamte DDR-Zeit, war das Grundstück eingeebnet. Die Trümmer waren beräumt, aber ansonsten war die Fläche ohne Nutzung. Meterhoch wucherte das Unkraut und wurde nur fallweise gemäht. So zum Beispiel 1979 zum 100jährigen Feuerwehrjubiläum, als man auf der Fläche eine kleine Holzhütte abfackelte, um die Löschtechnik zu präsentieren. Danach wurde es von den Besitzern der Hauptstraße 74 gepachtet und als Pferdekoppel und Longierplatz genutzt. Mitte der 1990er Jahre kaufte Jörg Schmidt, Eigentümer der Wagenpflege Am Plan 1, also des Nachbargrundstücks, das Anwesen von der “Treuhand-Anstalt” ab und integrierte es in sein Grundstück. Am Plan 2 hörte somit auf, zu existieren. Die Gemeindeverwaltung Einsiedel, die den Neubau der Häuser Am Plan 4, 6, und 8 genehmigt hatte, trat dann mit der Bitte an Schmidt heran, seine Firma von “Am Plan 1” auf “Am Plan 2” umzumelden, was dieser aber mit Hinweis auf den Neudruck von Briefköpfen, Visitenkarten usw. ablehnte, da ihm die Kosten zu hoch erschienen. Die Gemeinde wollte diese freilich auch nicht übernehmen und so blieb alles bei der Hausnummer 1.
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