
Sozialismus hin oder her, in Einsiedel hatte sich seit 1955 sehr viel getan. Nicht unberechtigt blickten die Bürger auf die vergangenen Jahre zurück. Baulücken -die bis weit in die 1990er Jahre bestanden- waren die letzten Zeugen des Krieges. Auf die Geschichte der Einsiedler Arbeiterbewegung und dem Zeitraum 1949 bis 1970 wurde in nebenstehender Festschrift selbstredend besonders detailliert eingegangen. Aber das sei am Rande bemerkt und war natürlich der Gesellschaftsordnung geschuldet.
Die Festwoche mit all ihren Feierlichkeiten, Ausstellungen, sportlichen Ereignissen und dem abschließenden Festumzug war dann etwas ganz besonderes.
Die Festwoche begann am Abend des 6. Juni 1980 (ein Freitag) und wurde durch die Glocken der Kirche eingeläutet. Den Abschluß der Festwoche bildete am Sonntag, den 15. Juni 1980 der Festumzug am Nachmittag und ein Höhenfeuerwerk am Abend.
Anzumerken wäre noch, das die aus vielerlei Gründen 1954 erfolgte Verschiebung um ein Jahr (siehe 700-Jahr-Feier) beibehalten wurde, man war also nach wie vor “aus dem Rhythmus”.
Das Deckblatt der Festschrift “725 Jahre Einsiedel”.
