Hintergrundwissen “Wieden”:
Althochdeutscher Begriff für “Weiden”. Gemeint ist der Streckenabschnitt an der Straße und vor allem an den beiden Flußufern der Zwönitz zwischen Ortsausgang Einsiedel und Ortseingang Dittersdorf. Vor allem das Flußufer war damals von einem starken Weidenbewuchs gesäumt. Auch heute noch stehen entlang der Zwönitz etliche Trauerweiden.

Fotopostkarte aus den 1930er Jahren. Bildunterschrift:
“Einsiedel oberhalb Waldesrauschen gegen die Wieden”. Das Foto wurde vom sogenannten “Seydelsteig” aus gemacht. Der Fotograph befand sich ungefähr auf Höhe der Schutzhöhe hinter dem Parkplatz der “F+U” (ex Pionierlager).
Der Name “Seydelsteig” rührt vom ehemaligen Einsiedler Ortsvorsteher Max Hugo Seydel her. Es wird erzählt, dass dieser sich gern auf einer Bank da oben niederließ und den Ausblick genoss. Heute ist dies infolge Bewuchses nicht mehr möglich.
Information und Standortrecherche:
Ingobert Rost

 hieß auch schon:

(nichts bekannt)

Der Name ist -denke ich- selbsterklärend. Beim “Mühlberg” handelt es sich um einen lang gestreckten Höhenzug, der im Südwesten des Ortes die Flure Einsiedel und Dittersdorf trennt.


Man muss sich erst einige Meter durch dichten Nadelwald hangabwärts kämpfen, um überhaupt noch ein halbwegs sehenswertes Foto von etwa der gleiche Stelle wie oben schießen zu können.
So geschehen am 24. April 2005.

Eine detailliertere Aufnahme des “Emmateiches”. Dieser war laut “Sächsischen Gemeindehandbuchs” von 1925 zu dieser Zeit als “nichtgemeindliches Freischwimmbad” ausgewiesen
(Information: I. Rost).
Unfreiwillige Namensgeberin für den Teich war eine Emma Weißbach, die sich hier das Leben genommen hatte. Ein genaues Datum für ihren Selbstmord ist nicht mehr bekannt, es war vor oder während des ersten Weltkrieges.
Im Jahre 1927 sind dann abermals zwei Schwestern beim Spielen am oder im Teich tödlich verunglückt.
Der vor dem Zaun laufende Weg ist “Am Mühlberg”.
Foto vom 24. April 2005.

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Am Mühlberg