Die
hieß auch schon:
Bis etwa 1902: namenloser Feldweg Richtung Dittersdorf
Von 1902 bis etwa 1910: Gartenstraße
Von 1910 bis 1996 : Herrmannstraße
Benannt nach dem Einsiedler Bauer und Bauunternehmer Friedrich Anton Herrmann, dessen elterliches Gut 1902 durch ihn selbst abgerissen wurde, um den Bau der Straße sowie der Erweiterung der dort angrenzenden Siedlung “Ostheim” zu ermöglichen. An Stelle des Gutes entstand ein Gebäude mit Gastwirtschaft, das “Café Ostheim” (Artikel dazu hier). Der Name “Ostheim” bezeichnet die geographische Lage des Ortsteils in Einsiedel, siehe dazu die alte Postkarte weiter unten.
Mit der Eingemeindung nach Chemnitz (1. Januar 1997) wurde sie in “Anton-Herrmann-Straße” umbenannt, da eine “Herrmannstraße” in Chemnitz bereits existierte und keine Straßen mit identischer Bezeichnung in einer Kommune bestehen dürfen. Diese in Chemnitz 1996 bereits existierende Straße hatte freilich nichts mit dem Einsiedler Namensgeber Anton Herrmann zu tun.
Die Siedlung “Ostheim” bzw. ein Blick die Anton-Herrmann-Straße hinauf. Links um 1910, auf dem Foto darunter am 1. Juni 2005.
Bei der Person auf der alten Abbildung links handelt es sich um
Max Zickmantel.
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Auswahl Anton-Herrmann-Straße: |
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Anton-Herrmann-Straße 2 (“Café Ostheim”. Eckgebäude, Weiterleitung auf “Altenhainer Allee 8”.) |
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Das mittlere Teilstück der damaligen Herrmann-Straße im Jahre 1927. Viele der im Vordergrund zu sehenden Häuser überlebten den Bombenangriff am 5. März 1945 nicht und wurden gar nicht oder in völlig anderer Architektur wieder errichtet.

Eine undatierte Aufnahme, vom Knorrberg aus aufgenommen, zeigt sie den Mittelabschnitt der Anton-Herrmann-Straße. Der eingerüstete Kirchturm lässt mich aber schlussfolgern, dass das Foto 1910 aufgenommen wurde. In diesem Jahre fegte ein Sturmwind die Bekrönung des Kirchturmes herab. Der Knauf und die Wetterfahne mussten neu montiert werden.
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