




Das Fachwerkhaus
Anton-Herrmann-Straße 6 ist eines der ältesten Gebäude in Einsiedel. Es hat sich im Laufe der geschätzten 200 Jahre, seit dem es steht, kaum verändert.
Wir sehen das Haus hier vorne rechts auf einem Gemälde von Walter Leuteritz. Es soll im Jahre 1873 gezeichnet worden sein.
1872 begann der Neubau der Schule unmittelbar neben der Kirche. Entweder hat der Künstler den Bau, der 1873 ja im vollen Gange war, einfach weggelassen oder das Bild ist noch älter.
Die Siedlung “Ostheim”, etwa zwischen 1907 und 1910.
Das kleine Fachwerkhaus Nr. 6 in der Bildmitte duckt sich zwischen den eben neu entstandenen Häusern der damaligen Gartenstraße.
Viele der Gebäude stammen von Friedrich Anton Herrmann und viele sollten noch dazukommen, auch wenn Herrmann selbst später keine mehr baute. Er ging 1910 pleite. Dafür erhielt die Gartenstraße seinen Namen und trägt ihn bis heute.
Links das Gebäude im Jahre 1912 (Irmgard Wildfeuer).
Die Besitzer lassen sich bis 1840 zurückverfolgen. In diesem Jahr kaufte ein Carl Theodor Käsemodel das Haus. Wohlgemerkt kaufte und nicht baute, es stand ja schon einige Jahrzehnte.
1870 erwarb es Max Emil Straube, später erbte es sein Sohn Max Richard Straube.
1962 ging es in den Besitz der Familie Karl Wildfeuer über.
Die Gebäudeschäden vom 5. März 1945 waren verhältnismäßig gering. Viel schlimmer wurde das Nachbargebäude (Hausnr.8) zerstört, wir sehen im Vordergrund die Trümmer.
Unter diesem Schuttberg wurden 14 Tote geborgen!
(Foto: Irmgard Wildfeuer)
Das Gebäude Anfang der 1960er Jahre (Foto: Irmgard Wildfeuer)...

...und am 26. November 2006.
