Das Gebäude Eibenberger Straße 10 ist eines von so vielen Häusern in Einsiedel, welches alliierten Bombenangriffen zum Opfer fiel und nicht wieder errichtet wurde.
Aber hier in diesem Projekt wird es aus der Vergangenheit zurück geholt ...und sei es nur visuell in Form dieses alten Fotos.

Im Bombenhagel am 5. März 1945 untergegangen, zeugt heute nur noch ein verfallener Schuppen aus der alten Zeit. Dazu zwei Garagen in typischer DDR-Bauweise...mehr ist am 20. April 2008 an der Eibenberger Straße 10 nicht zu sehen.
Es zeigt das Haus im Bauzustand der frühen 1940er Jahre. Im Erdgeschoss war der Laden von Albin Viertel. Leider findet sich nichts über die Art des Geschäftes, im Adressbuch 1926-27 lesen wir bei Eibenberger Straße 10: “Albin Viertel, Elektromonteur”.
Dafür können die meisten der abgebildeten Personen benannt werden. Während die Dame, die uns den Rücken zukehrt, wohl für immer unbekannt bleiben wird, ist es Else Adner, die aus dem Fenster schaut. Bei dem Kind handelt es sich um Irmgard Adner, der linke der beiden Männer ist Willi Adner, rechts Walter Rößler. Das Foto stammt übrigens von Christine Viertel, geb. Adner, die in diesem Haus geboren wurde.
