Der
hieß auch schon:
Von ? bis etwa 1873: Einsiedler Grund
Danach “Fischzuchtgrund”, benannt nach der 1873 gegründeten “Edelfischzucht AG Einsiedel”. Für genaue Details siehe die nachfolgende Dokumentation.
Das ganze Gebiet ist durch Verfügung des Reichsjägermeisters Hermann Göring seit 1941 Naturschutzgebiet.
Umgangssprachliche Bezeichnung innerhalb des Ortes: “Fischzucht”.


Der Waldweg entlang des Fischzuchtgrundes auf einer alten Postkarte aus den 1920 Jahren.
Die gleiche Stelle am 14. November 2004.
Fotopostkarte um 1934.
Bildunterschrift: Einsiedel, Dittersdorfer Wald
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Links: Holzstich
Bildunterschrift: “Die Fischzuchtanlagen in Einsiedel im Erzgebirge. Nach der Natur aufgenommen”.
Dargestellt sind die Teiche und das Verwaltungsgebäude der “Edelfischzucht AG Einsiedel”. Die Gesellschaft mit Sitz in Chemnitz legte 1873 hier insgesamt 14 Becken und Teiche für eine professionelle Fischaufzucht an. Gründer der Gesellschaft war der Oberförster Richard Bruhm, der Geschäftsführer wurde Karl Lohs. Die Anfangs in großem Umfang betriebene Fischzucht wurde allerdings 10 Jahre später in diesem Gebiet wieder aufgegeben. Einige der oberen, ganz hinten liegenden Teiche sind aber heute noch vorhanden.
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24. Oktober 2004. Das ehemalige Verwaltungsgebäude und der östliche Anbau sind von der Grundarchitektur weitgehend erhalten geblieben. Viele Jahre lang war das Haus Verwaltungssitz der Talsperre.
Von den Teichen freilich ist nichts mehr zu sehen. Lediglich das kleine Bächlein fließt noch durchs´ Grundstück, um dann unmittelbar an der Straße in einem Rohr zu verschwinden, welches bis vor in die Zwönitz verlegt wurde. Postalisch ist das Grundstück der Altenhainer Allee (Nr. 12) zugeschlagen.


Die gleiche Stelle am 24. April 2005. Von den ehemals drei Buchen steht nur noch eine. Der Grund dafür war eine Aktion zur Birkenbekämpfung zu DDR-Zeiten. Die sogenannte “Weichlaubholzbekämpfung” vor allem in den unteren Lagen der Mittelgebirge in der DDR brachte auch das Ende für die beiden Buchen, da der Hubschrauberpilot den Behälter mit dem zu verstreuenden Bekämpfungsmittel zu zeitig geöffnet hatte...
Information und Standortrecherche: Ingobert Rost
