“Zieht Euch warm an...”
Diese Seite präsentiert diverse Einsiedler Winterfotos, allerdings von Wintern, wo es so richtig heftig kam:
Nicht nur in Einsiedel, sondern in ganz Mitteleuropa lag von Ende November 1969 bis Ende März 1970 eine geschlossene Schneedecke. Allgemein war dies ein sehr strenger und -wie die Fotos zeigen- sehr schneereicher Winter, selbst Anfang März 1970 setzte noch einmal starker Schneefall ein.


Der Hof von Hauptstraße 74.


Horst Richter (Hauptstraße 74) schleppt Brennholz durch den tiefverschneiten Garten.

Am Plan 1, der Garagenkomplex der “Wagenpflege Erich Schmidt”.

Die Hauptstraße in Höhe Bahnübergang. Links die Friedenseiche 1871 (für die es garantiert nicht der erste strenge Winter war), dahinter das Gebäude Harthauer Straße 1, daneben das Stellwerk der “Deutschen Reichsbahn”. In der Mitte ganz hinten noch zu sehen das Rathaus, das unverputzte Gebäude vorne rechts ist die Hauptstraße 87.
(Foto: Johannes Pilz)


Vor allem Pultdächer mit einer geringen Dachneigung drohten unter der Schneelast zu brechen und mußten abgeschaufelt werden.
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Die Weihnachtsfeiertage und der anschließende Jahreswechsel waren in Berbisdorf durch winterliche Wetterunbilden geprägt.

(Vorstehender Text und die Fotos dieses Artikels:
Hans Anschütz, private Wetterstadion Einsiedel-Berbisdorf)
Bereits am 21. Dezember fegte ein Schneesturm über die Berbisdorfer Straßen. Schon in den Morgenstunden kam es durch starke Verwehungen zu ersten Einschränkungen im Straßenverkehr, der dann schließlich ab Mittag völlig zum Erliegen kam.
Selbst schwere Räumtechnik konnte an dieser Situation keine Linderung bringen. Durch das Schneegestöber betrug die Sichtweite im Bereich der B95 zwischen Harthau und Burkhardtsdorf stellenweise nur 2 Meter. Gegen Mittag eingeschneite Fahrzeuge, darunter auch Busse mit Schulkindern, konnten erst gegen Mitternacht durch den Einsatz des Technischen Hilfswerkes und Schneefräsen befreit werden.
Dieses Szenario prägte die folgenden Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel, da unmittelbar noch weitere drei Sturmlagen folgten.
Die Berbisdorfer Straße war über die Feiertage unpassierbar geworden. Die Höhe der Verwehungen erreichte an manchen Orten zwei bis drei Meter.


Die Berbisdorfer Straße am Ortsausgang Richtung B95 (links) und der Lerchenweg in Berbisdorf (recht) - beides eingeschneit und zugeweht.


Das Grundstück Berbisdorfer Str. 173 wurde wieder und wieder zugeweht.

Also einen Vorteil hatte das ganze Schneechaos schon:
Man konnte sich dem ganzen weihnachtlichen Festessen bedenkenlos zuwenden, überschüssige Kalorien wurde man ruck-zuck wieder los...

Die Schneewehe wanderte unter weiterer Erhöhung bis an das Futterhäuschen. Die Wipfel der Fichten im Hintergrund waren später im Schnee nicht mehr sichtbar.


Das “Wachsen” einer Schneewehe verdeutlichen diese Bilder, letztendlich erreichte sie fast drei Meter.

Am 26. Dezember 2001 wurde dann schwere Räumtechnik eingesetzt, um die Verbindungsstraße zur B95 wieder frei zu bekommen...




...was ringsum bei den Anwohnern sichtliches Interesse fand.

Letztendlich wurde noch eine Schneefräse hinzugezogen, um die Straße wieder passierbar zu machen. Und wie man sieht, brachte der Einsatz das erhoffte Ziel:
Nämlich die Straße wieder zum Vorschein.
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