Diese Seite ist im Entstehen. Ich plane hier “Ereignisse, die keiner gewollt hat”, die aber natürlich doch hie und da vorkommen, einmal in loser Folge zu publizieren.
Wie der Seitenname uns schon verrät, werden hier die Tücken des Alltag aufgezeigt, welche uns manchmal das Leben schwer machen, manchmal aber auch Grund zur Heiterkeit auslösen, freilich nur, wenn man selbst nicht zu den Betroffenen zählt...

...so oder so ähnlich lauteten am 20. Juni 1998 die Schlagzeilen der Boulevardpresse. Was war vorausgegangen?
Im Grundstück Harthauer Weg 1 bei Irmgard Franke fand ihr Sohn am Freitag, den 19. Juni 1998 bei Grabungsarbeiten für einen Kanalisationsschacht eine englische Fliegerbombe vom 5. März 1945. Gewicht 500 kg, Aufschlagzündung, 600m Streuradius bei Detonation.
Am Nachmittag gegen 15 Uhr rückte dann der Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Dresden an. Man entschied sich für eine Entschärfung “vor Ort”, was zur Folge hatte, das die gesamte Dorfmitte ab 18 Uhr evakuiert wurde. Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz waren im Einsatz. Nach 20 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden, die Bombe war entschärft und alle konnten wohlbehalten in Ihre Häuser zurückkehren...


19. Juni 1998, zwischen 19 und 20 Uhr.
Die entschärfte Bombe hängt am Kran,...
(Das Foto läßt sich leider auch mit Bildbearbeitungsprogrammen nicht schärfer einstellen.)


...wird dann auf einem Rollbock abgelegt (links) und im Fahrzeug des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Sachsen verstaut (rechts).
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