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Kurt Franke wurde am 4. Juli 1898 in Einsiedel geboren. Er war das älteste Kind des Gussputzers Anton Franke und dessen Ehefrau Ida, geborene Haberkorn. Bis zum Tode des Vaters 1911 wurden noch drei Schwestern geboren. Ab 1912 erhielt Ida Franke eine geringe Witwenrente. Kurt Franke lernte den Beruf eines Formers und arbeitete später als Eisengießer in Harthau. 1922 trat er der KPD bei und war bis 1933 auch Gemeinderatsmitglied in Einsiedel. Nach 1933 organisierte er eine Widerstandsgruppe, die 1936 durch die “Geheime Staatspolizei (Gestapo)” aufgedeckt wurde. Am 11. und 12. Januar 1937 fand beim 1. Strafsenat des Oberlandesgerichtes zu Dresden ein Hochverratsprozess gegen “Franke und Genossen” statt, wo er zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt wurde (insgesamt wurden 44 Jahre Zuchthaus bzw. Gefängnis verhängt). Nach seiner Entlassung arbeitete er wieder als Former, bis er am 31. Juli 1944 erneut verhaftet wurde. Er wurde in das KL Mauthausen (Oberösterreich) überstellt, wo er ums Leben kam. Zu seinem Tod im Konzentrationslager 1944 gibt es unterschiedliche Aussagen. Schriftliche Quellen berichten, er wurde von der SS erschossen. Andererseits hieß es mehr als einmal, Kurt Franke wäre bereits mit einer Lungenentzündung in das KL eingeliefert worden, der er dann dort erlag. Die erste Variante scheint aber realistischer.
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